Kirchenmusik (Diplomstudiengang)

Voigt-Orgel im Händel-Raum des Instituts. Bild: Stefanie Zeidler

Der Diplomstudiengang Kirchenmusik bereitet auf das breite Tätigkeitsfeld hauptberuflicher Kirchenmusiker vor. In einem Studium von neun Semestern Dauer erhalten Sie dazu die künstlerisch-musikalischen, musikwissenschaftlichen, theologischen und pädagogischen Grundlagen. Das Greifswalder Institut bietet darüber hinaus intensive Erfahrungen auf Praxisfeldern der Kirchenmusik – sei es etwa in der Gestaltung akademischer Gottesdienste und Konzerte oder in der Mitwirkung bei der Greifswalder Bachwoche.

Voraussetzung für das Studium sind in der Regel die Allgemeine Hochschulreife sowie musikalische Fähigkeiten (Orgel- und Klavierspiel, Gesang, Musiktheorie) – sie werden in einer Eignungsprüfung vor Beginn des Studiums (üblicherweise im Januar und im Juni) nachgewiesen. Bei besonderer musikalischer Begabung kann ausnahmsweise auch ein Realschulabschluss anerkannt werden.

Das Studium ist in zwei Abschnitte gegliedert: Im Grundstudium erarbeiten Sie die Grundlagen des Fachs, vergleichbar einer Ausbildung zum nebenamtlichen Kirchenmusiker (das Vordiplom kann von der Landeskirche als C-Prüfung anerkannt werden), das Hauptstudium führt zum Diplom und bietet neben der Vertiefung Ihrer Kenntnisse und Fertigkeiten die Möglichkeit, individuell Schwerpunkte zu setzen.

Die künstlerische Ausbildung besteht aus instrumentalem und vokalem Unterricht (Orgelliteraturspiel und -improvisation, Gesang, Klavier- und Partiturspiel sowie Generalbass, fakultativ auch Cembalo und Rock-/Pop-Piano), aus Chorleitung (inklusive Kinderchor- und Orchesterleitung) und Musiktheorie (Harmonielehre, Tonsatz und Gehörbildung). Die wissenschaftliche Ausbildung setzt sich aus Veranstaltungen zur Musikwissenschaft (Musikgeschichte, Formenlehre, Seminare zu besonderen Themen) sowie aus Veranstaltungen zu Liturgik, Hymnologie und theologischen Fächern zusammen, die Sie auf die Arbeit in der Kirche vorbereiten.

Eine Besonderheit der Greifswalder Ausbildung sind die vielfältigen Praxisfelder: Neben einem sechswöchigen Berufspraktikum haben Sie die Möglichkeit, in Gottesdiensten (auch gemeinsam mit Studierenden der Theologie) Ihr Können zu erproben, in öffentlichen Konzerten erarbeitete Stücke aufzuführen (neben den institutsinternen Vorspielen z.B. in den ›Akademischen Orgelstunden‹) und an Musikfestivals und Oratorienaufführungen mitzuwirken. Die Universität bietet darüber hinaus eine breite Palette weiterer Studienangebote, etwa in der Sprachausbildung.

Ordnungen & Formulare

Eignungsprüfungsordnung

Anmeldung/Aufnahmeantrag zur Eignungsprüfung

Studienordnung Kirchenmusik (2001)

Prüfungsordnung Kirchenmusik (2001)


Sollten Formulare nicht korrekt angezeigt werden, bitte erst als pdf herunterladen und dann öffnen.